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Archiv der Kategorie Deutschland

Das HeilbronnerLand als Eldorado für Pedalritter und Weinliebhaber

(djd/pt). Weinberge, romantische Städte und verträumte Flusstäler: Die vielfältige Landschaft des HeilbronnerLandes ist wie geschaffen für einen abwechslungsreichen Urlaub. Eine gute Möglichkeit, die Naturschönheiten kennenzulernen, ist das Rad. Genussradler finden bequeme Wege entlang der Flüsse Neckar, Jagst und Kocher. Sportliche Fahrer entscheiden sich für Touren in den Naturparks Stromberg-Heuchelberg oder Schwäbisch-Fränkischer Wald. Da die Region zu einer der bedeutendsten Weinbaugebiete Süddeutschlands zählt, lässt sich das Outdoorvergnügen mit einem Weinerlebnis bestens verbinden.

Den Wein erleben

Trollinger, Lemberger oder Riesling sind nur einige der edlen Tropfen, die in den Gebieten zwischen Neckartal und Löwensteiner Berge angebaut werden und darauf warten, verkostet zu werden. Wein- und Naturlehrpfade laden zum Entdecken ein, urige Besenwirtschaften und Winzerstuben verführen zu einer kulinarischen Rast. Wer den Rebensaft auf eine besondere Weise kennenlernen will, dem sei eine “Weinerlebnistour” empfohlen oder ein individueller Ausflug mit einem Weinerlebnisführer. Ganz nach Wunsch führt er durch Weinkeller und Brennereien, organisiert Stadt- und Weinrallyes und weiß Interessantes und Amüsantes über Landschaft, Menschen und Weinanbau im HeilbronnerLand zu erzählen. Unter www.heilbronnerland.de gibt es alle Informationen.

Genießen auf dem Planwagen

Die Weinerlebnistouren sind so abwechslungsreich wie die Landschaft: egal ob man bei seiner Wanderung von einem rollenden Weinfass begleitet wird oder eine gemütliche Weinfahrt mit dem Oldtimer-Cabriobus unternimmt. Ganz sportlich geht es etwa bei einem Weinerlebnis in Sulmtal zu. Nach Sektempfang und Führung im Weinbaumuseum wandern die Teilnehmer durch Weinberge und Wälder zu den Gipfelkreuzen der umliegenden Anhöhen. Wer nicht so lange zu Fuß unterwegs sein will oder kann, vergnügt sich bei einer Tour mit dem “Lemberger-Express”, dem “Wengert-Schleicher” oder dem “Katzenbeißer Carrus”. In den komfortablen Planwagen kann man auch bei kühler Witterung Landschaft und Wein genießen.

Wenn das Schlossgespenst flieht …

Die erste Schlossbeleuchtung erstrahlt am Samstag, den 4. Juni um 22.15 Uhr über der Stadt.
Das märchenhafte Lichterschloss und ein faszinierendes Feuerwerk werden wieder Gäste und Einwohner Heidelbergs in staunende Begeisterung versetzen.

Die Heidelberg Marketing GmbH lädt gemeinsam mit den Sponsoren Heidelberg mobil International GmbH (www.heidelberg-mobil.de), der Schlossgastronomie Mövenpick (www.moevenpick.com) und der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt (www.rnf-schifffahrt.de) zum Feuerwerks-Zauber ein.

Kirchenkonzert
Das „Orgelfeuerwerk” in der Heiliggeistkirche zur ersten Schlossbeleuchtung am 4. Juni unter Leitung von Christoph Andreas Schäfer beginnt wie immer um 18.15 Uhr. Stücke u.a. von J.S. Bach und G.F. Händel, natürlich auch die Feuerwerksmusik, stimmen auf den „Feuerzauber” ein.
Karten gibt es unter der E-Mail: bestellung@kantorat-heiliggeist.de, Kartentelefon: 0160-98064596 und an den bekannten Kartenvorverkaufsstellen.

Feuerwerk & Fingerfood
Wer die Schlossbeleuchtung vom Schloss aus erleben möchte, der kann direkt im Anschluss auf einem nächtlichen Rundgang die schönsten Ecken und Gewölbe des Heidelberger Schlosses kennenlernen und die feinsten Kreationen der Schlossküche und des Weinkellers genießen. Der Preis pro Person beträgt 65,00 € und enthält den Schlosseintritt, eine erlebnisreiche Schlossführung, exklusives Fingerfood, korrespondierende Weine sowie Erfrischungsgetränke. Tickets sind direkt in der Schlossweinstube oder per E-Mail unter
restaurant.schloss-heidelberg@moevenpick.de erhältlich.

Verkehrsregelung zur Schlossbeleuchtung
Die Karl-Theodor-Brücke (Alte Brücke) wird für den Fußgängerverkehr ab 17.00 Uhr gesperrt. Die Bundesstraße B 37 wird ca. um 21.30 Uhr entlang der Altstadt bis Karlstor für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

Die Theodor-Heuss-Brücke wird ca. ab 22.00 Uhr bis zum Ende der Schlossbeleuchtung für jeglichen Verkehr mit Ausnahme des Fußgängerverkehrs gesperrt. Die Brückenkopfstraße ab der Brückenstraße, die Ziegelhäuser Landstraße bis zum Stiftweg, die Neuenheimer Landstraße sowie die Uferstraße werden ab 21.00 Uhr - unabhängig von der Sperrung durch die Baumaßnahme - bis Ende der Veranstaltung gegen 23.00 Uhr für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Besuchern von auswärts wird empfohlen, Fahrzeuge so zu parken, dass nach Beendigung der Schlossbeleuchtung zur Heimfahrt die Heidelberger Neckarbrücken nicht befahren werden müssen. Die Anfahrt aus Richtung Ziegelhausen/Schlierbach ist aufgrund der Baumaßnahme nur auf der südlichen Neckarseite (B37) möglich.

Tipp:
Im nahen Umkreis der Alten Brücke, der Steingasse, des Leinpfads und am Neckarufer entlang der B37 ist der beste Blick zu genießen. Auch die Neckarschiffe bieten eine fantastische Aussicht. Dagegen ist die Sicht von der Theodor-Heuss-Brücke aufgrund des Abschusswinkels und der Entfernung weniger empfehlenswert.

Mit dem Fahrrad oder dem E-Bike unterwegs

(djd/pt). Auf zwei Rädern zu neuen Horizonten: Fahrradurlaube liegen im Trend und erfreuen sich gerade in diesem Jahr weiter wachsender Beliebtheit, berichtet das Online-Portal www.reisemesse.de. Städte und Landschaften lassen sich auf diese Weise besonders intensiv erleben, da der Reisende selbst das Tempo bestimmt und somit unterwegs viel Muße bleibt, um neue Eindrücke aufzunehmen. Einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote bietet der virtuelle Marktplatz der Reisemesse.

Tourenplanung nach Maß

Denn die Urlaubsmöglichkeiten mit dem Fahrrad werden immer vielfältiger: Ob daheim in deutschen Landen oder unterwegs in Europa, ob bequem mit dem Tourenrad oder aktiv mit dem Mountainbike. Das Angebot von Anbietern wie www.bike-touring.de wächst von Jahr zu Jahr. Besonders im Trend liegen Fahrräder mit elektrischer Unterstützung, sogenannte E-Bikes. Denn nicht jeder verfügt über die Fitness, um auf Anhieb längere Tagesetappen zu meistern. Für weniger Sportliche sind die E-Bikes eine gute Alternative, da sie mit ihrem Elektromotor die Muskelkraft unterstützen.

Aktiv und entspannt unterwegs

“Immer mehr Ferienregionen in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland erkennen den Trend und bieten die Elektrofahrräder zu günstigen Tagespreisen an”, so Thorsten Blum, Reiseexperte bei www.reisemesse.de. “E-Bikes ermöglichen einen aktiven Urlaub in der Natur, dank des Elektromotors allerdings ohne allzu große Anstrengungen. Dies macht das Zweirad zum idealen Fortbewegungsmittel für einen entspannten Urlaub.”

Zu den beliebtesten Radwanderstrecken hierzulande zählt der Weserradweg. Er führt vom Weserbergland mit seinen sanften Hügeln, gemütlichen Fachwerksorten, Burgen und Schlössern bis an die Nordseeküste. Als “Movelo-Region” bietet dieser Landstrich jetzt eine flächendeckende Versorgung mit E-Bike-Leihbetrieben und Akkuladestationen (Infos unter www.weserbergland-tourismus.de). Auf dem nicht minder attraktiven Elberadweg führt ein attraktiver Abschnitt vom Nordseebad Otterndorf bis in die alte Hansestadt Stade. Noch näher liegt Cuxhaven an der Elbmündung: Bis dort sind nur 18 Kilometer zu radeln (Infos unter www.otterndorf.de).

In Ostheim vor der Rhön lassen sich Kultur und Natur gleichermaßen erleben

(djd/pt). Vor allem in kultureller Hinsicht zeichnet sich Deutschland durch seine Vielfalt aus. Nicht nur in den großen Städten gibt es Kostbarkeiten zu entdecken, auch kleine Orte abseits der Metropolen sind fast immer eine Reise wert. Ein gutes Beispiel dafür ist Ostheim vor der Rhön. Das malerische unterfränkische Städtchen liegt direkt an der Grenze zu Thüringen, eingebettet in die beeindruckende Natur der Bayerischen Rhön. Unter www.ostheim-rhoen.de gibt es alle Informationen.

Die größte Kirchenburg Deutschlands

In Ostheim befindet sich die größte und gleichzeitig am besten erhaltene Kirchenburg Deutschlands. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von den Bürgern selbst errichtet. Zum Schutz in Kriegszeiten bauten die Bewohner des Ortes den Bereich um die Stadtkirche zu einer Befestigungsanlage aus, und dort brachten sie sich in unruhigen Zeiten in Sicherheit. Später benutzte man die Gebäude der Kirchenburg zur Lagerung von Vorräten. Die Kirche selbst ist seit 1620 praktisch unverändert erhalten und gehört zu den frühesten evangelischen Stadtkirchen Mitteldeutschlands. Die Kirchenburganlage kann man besichtigen, das Museum “Lebendige Kirchenburg” bietet Spannendes und Lehrreiches aus mehreren Jahrhunderten. Selbst die kleinen Gäste werden sich nicht langweilen - für Kinder gibt es eigene Führungen.

Schlösser und Ruinen

Auch die Lichtenburg, als Höhenburg schon von weitem auf einem dicht bewaldeten Berg zu sehen, ist durch ihre lange und wechselhafte Geschichte ein spannendes Ausflugsziel. Sie wurde ab 1843 durch den “Verein zur Erhaltung der Burg und zur Verschönerung ihrer Umgebung” liebevoll restauriert. Vom 31 Meter hohen Bergfried herab genießen die Besucher einen herrlichen Rundumblick, über die Höhenzüge der Langen Rhön und das Grabfeld bis zu den Gleichbergen.

Ostheim ist seit über 400 Jahren als Orgelbaustadt bekannt, deshalb sollte man auf jeden Fall das Orgelbaumuseum im Hansteinschen Schloss besuchen. Das angegliederte Museum stellt aus jeder Epoche auch jetzt noch bespielbare Orgeln aus, wie musikalische Führungen und Konzerte beweisen.

Leben an und in der Streu

Aber nicht nur in Sachen Kultur lohnt sich ein Besuch des fränkischen Städtchens. Hier können die Gäste auch Natur genießen und viel Wissenswertes über sie erfahren. Über elf Stationen führt ein 1,5 Kilometer langer Gewässerlehrpfad entlang des Flüsschens Streu durch Wiesenauen und am Eisteich vorbei. Ausführliche Schautafeln berichten über das Leben an und in Bach und Fluss. Bachforellen und Libellen lassen sich beobachten, man erfährt etwas über die verschiedenen Brücken, Stege und die alten “Streumühlen”. Selbst Geologie und Archäologie kommen nicht zu kurz, viele Fundstücke zeugen von der Vergangenheit Ostheims. Für eine gesunde Abkühlung sorgt das Kneipp-Tretbecken, dort lieben Kinder das Planschen im flachen Wasser der Streu.

Der 6,5 Kilometer lange Naturlehrpfad Weyhershauk beginnt gleich am Ortsausgang. Auch hier führen Schautafeln durch verschiedene Lebensräume mit ihren Pflanzen und Tieren, vom Kalk-Magerrasen über Kalk-Buchenwälder bis hin zu Weihern und Tümpeln. Von Ostheim aus sind außerdem die schönsten Ecken der Hohen Rhön gut zu erreichen - ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

Erster Ostereiermarkt der Porzellanmanufaktur

Rund 50 der besten Eier-Gestalter aus Europa präsentieren beim Ostereiermarkt im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg vom 26. bis 27. Februar 2011 die künstlerische Gestaltung des Eies.

Viele Künstler arbeiten vor Ort und lassen sich dabei über die Schulter schauen, wie aus zerbrechlichen Rohlingen wahre Wunderwerke des Kunsthandwerks entstehen.

Die aus den Niederlanden stammende Künstlerin Norma Verrooij-Roselle vertritt ihre Heimat mit strahlendem Delfter Blau auf dem Ei. Schaut man hier näher hin, entdeckt man wunderbare Miniaturgemälde aus der Historie. Hannelore Heise aus Berlin perforiert die Eier mit einem Zahnstocher, filigran Loch an Loch, und bemalt sie dann mit Ölfarbe meist in zarten Blautönen. So wird am Ende jedes Exponat zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Aus Frankreich kommt die Künstlerin Elisabeth Klein, die Seidenbänder ins Ei stickt und Katzenmotive in Acryl fräst. Die traditionelle Wachstechnik der Sorben ist gleich durch zwei Künstlerinnen vertreten, Birgit Geske und Elke Lenz, die das historische Brauchtum der Ostereierkunst der Oberlausitz auch in der passenden sorbischen Tracht präsentieren.

Alle traditionellen Verfahren der Eier-Gestaltung werden in Fürstenberg zu sehen sein: Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei gehören ebenso zu einem Ostereiermarkt wie die Kunst des Fräsens und Perforierens.

Eine große Auswahl an Geschenkideen, handgemachtem Osterschmuck, exquisiten Holzeiern, Papierarbeiten, dekorativem Tischschmuck, duftenden Seifen, Marzipankreationen und ausgefallenen Gewürzen wird es außerdem geben.

Kulinarisch verwöhnt das Schlosscafé Lottine im Veranstaltungssaal des Schlosses die Besucher und für Kinder öffnet die beliebte Porzellanmalstube unter der Regie der Porzellanmalerinnen ihre Türen. Die Besucherwerkstatt und die Sonderausstellung “Sammellust” im Museum im Schloss sowie der Manufaktur Werksverkauf haben ebenfalls geöffnet.

Der Ostereiermarkt auf Schloss Fürstenberg findet am Samstag, den 26. und am Sonntag, den 27. Februar jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro, Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren zahlen drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.fuerstenberg-porzellan.com.

Gratis Ski fahren mit der KönigsCard

Während Wintersportler andernorts für den Skipass viel Geld ausgeben müssen, ist der weiße Urlaub in Füssen im Allgäu kalkulierbar. Wer in der Wintersaison 2010/2011 sein Urlaubsquartier bei einem der 14 KönigsCard-Partnerbetriebe im Ortsgebiet bucht, kann mit der KönigsCard täglich drei Stunden kostenfrei die Pisten hinunterwedeln. Der in der KönigsCard inkludierte Skipass eröffnet rund 120 größtenteils beschneite Pistenkilometer. Er gilt unter anderem an der Alpspitzbahn Nesselwang, an der Breitenbergbahn und den übrigen Skiliften in Pfronten, an der Tegelbergbahn und Buchenbergbahn, am Hahnenkamm bei Reutte/Tirol und im Skigebiet Jungholz. Zusätzlich bietet die KönigsCard, die der Gastgeber kostenlos für die gesamte Aufenthaltsdauer zur Verfügung stellt, viele weitere Gratis-Urlaubserlebnisse. Die All-Inclusive-Leistungen reichen von Schnupperkursen für Alpinski, Skilanglauf und Biathlon über Schneeschuhwanderungen, Eisklettern, Iglubauen und geführte Winterwanderungen bis zum freien Eintritt in Hallenbädern und Museen oder im Indoor-Kinderland „Allgäulino“ für eventuelle Muskelkater-Tage. Das schont gerade bei Familien fühlbar das Urlaubsbudget. Die KönigsCard-Gastgeber in Füssen findet man online unter www.tourismus-fuessen.de. Weitere Informationen: Füssen Tourismus und Marketing, Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629 Füssen, Tel. 08362-93850, tourismus@fuessen.de

Städtevielfalt im Naturpark Altmühltal wird unterhaltsam präsentiert

Städtevielfalt im Naturpark Altmühltal wird unterhaltsam präsentiert
Eintauchen in die Historie auf erlebnisreiche Art: mit besonderen Stadt- und Themenführungen in den 15 schönsten Städten des Naturpark Altmühltal. Kostümierte Führer zeigen – teils untermalt von Schauspieleinlagen – Facetten der Stadtgeschichte, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Zu festen Terminen oder buchbar für Gruppen sind diese Führungen ein Schmankerl für jeden Städtereisenden. „Das Leben in den Beilngrieser Stadttürmen“ heißt die Erlebnisführung, die in der historischen Altstadt von Beilngries Geschichte und Geschichten rund um die Türme der Stadtbefestigung und ihrer Bewohner erzählt. Dabei treffen die Teilnehmer etwa einen mittelalterlichen Zöllner und erfahren, was eine Seelennonne war. Berching präsentiert dem zeitreisenden Publikum historische Persönlichkeiten vom Bettler bis zum Bürgermeister – „Heute back ich, morgen brau ich…“ ist der Berchinger Rundgang überschrieben. Eichstätt lädt mit gleich drei Kostümführungen zu erlebnisreichen Rundgängen durch die barocke Altstadt ein: Bei „eine kleine, kleine Weltecke“ führt Auguste Amalie, Herzogin von Leuchtenberg in Eichstätt, ihre Gäste in das 19. Jahrhundert, als zum letzten Mal fürstlicher Glanz auf die Stadt fiel. Eine Zeitreise ins 14. Jahrhundert bietet der Eichstätter Nachtwächter und „Von übermütigen Domherren, hitzigen Bürgern und verfolgten Hexen“ erzählt eine Bürgersfrau aus der Zeit des Übergangs zwischen Spätmittelalter und Neuzeit. Neben spannenden Führungen zu ihrer römischen Vergangenheit lädt die fränkische Städteschönheit Weißenburg Gäste ein zu „Reichsstadt erleben“; ein Gang durchs Reichsstadtmuseum ist hier Auftakt zur Tour in die Geschichte. Auch Dietfurt, Greding, Gunzenhausen, Kelheim, Monheim, Neuburg, Neumarkt, Pappenheim, Riedenburg, Treuchtlingen und Wemding lassen sich im Jahr 2010 bei Kostüm- oder Themenführungen erlebnisreich entdecken – lassen Sie sich überraschen. Info: Zentrale Tourist-Information Naturpark Altmühltal, Notre Dame 1, 85072 Eichstätt, Telefon 08421/9876-0, info@naturpark-altmuehltal.de, www.naturpark-altmuehltal.de

Die Movimentos Festwochen der Autostadt

Vom 26. April bis zum 29. Mai 2011 veranstaltet die Autostadt in Wolfsburg zum neunten Mal die Movimentos Festwochen – im Mittelpunkt steht dabei das Thema ‚Wahrheit und Schönheit’. Internationale Tanzensembles sind mit aktuellen Choreographien und zahlreichen Deutschlandpremieren zu Gast. Darüber hinaus umfasst das Festival-Programm Klassik- und Jazzkonzerte, Lesungen sowie einen szenischen Abend. Movimentos eröffnet mit der Aufführung der Movimentos Akademie, dem Kinder- und Jugendensemble der Festwochen.

‚Wahrheit und Schönheit’ heißt das inspirierende Moment der Movimentos Festwochen 2011. Die beiden Begriffe haben eine lange Tradition in der Kultur- und Geistesgeschichte des Abendlandes und ermöglichen den kritischen, reflektierenden Blick auf Themen wie Identität, Authentizität, menschliche Körperlichkeit und die Wahrhaftigkeit künstlerischer Darstellung. Der Volksmund erkennt in dem Schönen oft nicht das Wahre und in der Wahrheit selten Schönes – ein unumstößlicher Gegensatz?

„Jeder Mensch trägt eine ganz eigene Idee von Wahrheit und Schönheit in sich. In der Kunst können wir diese oft wertende Sichtweise für einen Augenblick außer Acht lassen und uns auf eine neue Lesart einlassen. Denn alles Kunstschaffende sucht die Wahrhaftigkeit und geht dafür eine innige, aber nie konfliktfreie Beziehung mit der Wahrheit ein. Sie ist dadurch in der Lage, uns einen anderen, tieferen Begriff von Schönheit aufzuzeigen“, erläutert Dr. Maria Schneider, die gemeinsam mit Bernd Kauffmann die Leitung der Movimentos Festwochen innehat.

Die Autostadt in Wolfsburg präsentiert im Tanzbereich die neue Arbeit des französischen Choreographen Philippe Decouflé, der bereits zum zweiten Mal mit seiner Compagnie DCA Gast bei den Movimentos Festwochen sein wird. Sein aktuelles Stück „Octopus“ ist eine Hommage an die Schönheit und Vielfältigkeit der körperlichen Ausdrucksform, getragen von Live-Musik auf der Bühne und starken, rhythmischen Klängen. Die Koproduktion mit der Autostadt in Wolfsburg feiert im Mai 2011 bei den Movimentos Festwochen Deutschlandpremiere.

Das vollständige Programm der neunten Movimentos Festwochen wird am Donnerstag, den 13. Januar 2011, vorgestellt. Der Kartenvorverkauf für alle Movimentos-Veranstaltungen beginnt am Montag, den 17. Januar 2011. Aktuelle Informationen versendet die Autostadt regelmäßig mit dem kostenlosen Movimentos Newsletter. Interessierte können sich dafür auf der Internetseite www.movimentos.de registrieren.

Lebenslust in Bayern

Lebenslust in Bayern

MÜNCHEN. Kleinstadt, Großstadt, Weltstadt: Bayern hat viel mehr zu bieten als Berge, Wälder, Wiesen, Flüsse und Seen. Zwischen Coburg und Kempten, Aschaffenburg und Passau liegt nicht nur das größte Bundesland Deutschlands mit seiner abwechslungsreichen Natur, sondern auch Kultur zwischen Tradition und Moderne. Mit beeindruckenden Bauwerken, traumhaftem Ambiente und einem Lebensstil, der Lebenslust verspricht, ziehen die Bayerischen Städte ihre Gäste in den Bann. Ein guter Grund für die Bayern Tourismus Marketing GmbH die Produktlinie Städte und Touren auf das ganze Jahr auszudehnen. Erfolgreich lockt die Kampagne „Lebenslust statt Winterfrust“ seit 2006 während der Wintermonate Besucher in die bayerischen Städte. Nun bietet die Bayern Tourismus Marketing GmbH mit Städte & Touren das ganze Jahr über urbanen Erlebnistourismus.

In den letzten Jahren liegen urbane Kurzreisen immer mehr im Trend. Der Anteil an deutschen Touristen, die in Bayern Urlaub in einer Stadt machten ist seit 2005 auf 34 Prozent gestiegen. In den Auslandsmärkten liegt der Anteil meist deutlich über 80 Prozent: Tendenz steigend.

„Die große Vielfalt der bayerischen Städte ermöglicht es Besuchern das ganze Jahr über völlig unterschiedliche Facetten kennenzulernen und zu erleben,“ erklärt Daniela Hitzler, zuständige Produktmanagerin bei der Bayern Tourismus Marketing GmbH. „Im Sommer locken gemütliche Biergärten und szenige Veranstaltungen, im Winter Christkindlmärkte und das ganze Jahr über spannende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.“ So finden Interessierte das kleinste Hotel der Welt in Bayern, genauso wie den höchsten Backsteinkirchturm, die größte Orgel oder ein weltweit einzigartiges Glockenspiel. Faszinierende Museen und Ausstellungen oder eines der zahlreichen Konzerte runden den Besuch ab. Doch auch regionale Besonderheiten wie ein Kässpätzle-Kochkurs in Augsburg oder eine Bierprobe mit Bambergs typischem Rauchbier bieten Grund genug für einen Wochenendtrip.

Wer lieber länger unterwegs ist, kann auf einer der zahlreichen Touren nicht nur Bayern kennenlernen. So erzählen Porzellan- und Glasstraße von der Geschichte und Kunst ihrer Herstellung und den Menschen, die vom Porzellan oder Glas leben. Sammlerstücke und Puppenwerkstatt bringen entlang der Spielzeugstraße kleine und große Kinderaugen zum leuchten. Während prunkvolle Schlösser, mittelalterliche Städte und mächtige Burgen auf der Straße der Kaiser und Könige ein Stück der deutschen Geschichte erlebbar machen.

„Die Produktlinie „Städte & Touren“ bietet Partnern die Möglichkeit in einem größeren Rahmen auf kreative Pauschalangebote und individuelle Programm-Module aufmerksam zu machen,“ erklärt Hitzler. Teilnehmen kann jede bayerische Stadt oder Tour.

Mehr Informationen über Highlights, Angebote und Veranstaltungen erfahren Interessierte unter www.lebenslust.bayern.by.

Barocker Blütenzauber: So schön ist der Herbst im Schlosspark Dennenlohe

Barocker Blütenzauber: So schön ist der Herbst im Schlosspark Dennenlohe

Späte Blüten in goldenes Licht gehüllt: Der Schlosspark Dennenlohe im fränkischen Unterschwaningen hat im Herbst seinen ganz besonderen Reiz. Der acht Meter hohe Rosenberg verabschiedet sich vom Sommer mit einem zauberhaften Farbenrausch. Rund 3500 wilde, historische und edle Rosen zieren den Park mit einer wunderschönen Nachblüte. Das 1734 erbaute Barockschloss ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bayern. Auch in diesem Jahr besuchten mehrere Tausend Besucher seine einzigartigen Gärten. Vor der stimmungsvollen Kulisse des barocken Schlosses können Natur- und Gartenliebhaber noch bis Anfang November auf verschlungenen Pfaden durch den liebevoll angelegten Landschaftspark mit 14 Hektar Fläche und den größten Rhododendronpark Süddeutschlands spazieren gehen.

Der Schlosspark findet sich im stetigen Wandel und wird kontinuierlich um neue Attraktionen erweitert: Besucher können sich schon jetzt auf fränkische Heidetäler, Wiesenbiotope, einen 15 Meter hohen Spiralberg und einen Bachlauf mit so genanntem „pleasure ground” freuen.

Zwar verabschiedet sich der Schlosspark Anfang November in den Winterschlaf, doch im April nächsten Jahres öffnet er mit den ersten Knospen und Blüten wieder seine Pforten. Die „Dennenloher Klangparktage” feiern 2011 ihr 10-jähriges Jubiläum. Orchester und Ensembles bayerischer Schulen und internationaler Musikschulen lassen an den Sonntagen von Mai bis August ihre Instrumente erklingen, während die Besucher durch den Schlosspark und den sonst nicht geöffneten Privatgarten der Familie von Süsskind flanieren.

Vom 02. bis 05. Juni 2011 finden die 12. Schloss- und Gartentage statt. Rund 90 Aussteller bieten exklusive Gartenmöbel und Dekorationsartikel sowie Werkzeug und Pflanzen für den heimischen Garten an – von Aurikeln bis zu seltenen Rosen. Abgerundet wird die blühende Gartenmesse mit Konzerten auf der Schlossterrasse und Darbietungen andalusischer Pferde in der Schlossarena. Die Dennenloher Schloss- und Gartentage sind an allen vier Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt zehn Euro, Kinder bis 18 Jahre sind frei. Hunde an der Leine sind übrigens bei allen Veranstaltungen und im Schlosspark jederzeit willkommen. Im Schloss selbst leben die 5 Airedale Terrier der Familie.

Der Deutsche Gartenbuchpreis wird 2011 zum fünften Mal auf Schloss Dennenlohe verliehen. Neben den Bereichen „Bester Ratgeber“, Bester Bildband“, „Bestes Buch über Gartengeschichte“ und „Bester Garten-Ratgeber“ wird es 2011 zum ersten Mal einen Preis für die Kategorie „Bestes Gartenportrait“ geben. Ebenfalls neu sind der Publikums- und Buchhändlerpreis. Die Sieger werden im Rahmen einer Soirée auf Schloss Dennenlohe am 18. Februar 2011 bekannt gegeben.

Der Schlosspark Dennenlohe ist noch bis Anfang November täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der historische Gutshof mit Marstall Restaurant, Café, zünftigem Biergarten, Oldtimer Museum und den Schlossläden ist im Oktober nur an den Wochenende geöffnet. Der Eintritt in den Schlosspark Dennenlohe kostet 6 Euro. Das Schloss selbst ist für Besucher nicht zugänglich. Allerdings erhalten Tagungsgäste Einlass in die Nebengebäude des Schlosses und den Gutshof, denn Schloss Dennenlohe ist seit 2007 geprüfter Partner der bayerischen Marke „Gipfeltreffen® - Tagen in Bayern bewegt“.

Bayerns schönste Gärten und Parks auf einen Blick: Das in Dennenlohe gegründete „Bayerische Gartennetzwerk“ hat unter der Federführung von Sabine Freifrau von Süsskind 32 besonders sehenswerte Anlagen in einer Karte zusammengefasst. Sie kann kostenlos auf www.bayern.by bestellt werden.