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Archiv der Kategorie Deutschland

Gärten und Schlösser in Mitteldeutschland

Auch wenn uns der Winter und die Kälte noch fest im Griff haben, der Frühling naht. Zeit, sich auf die großen und kleinen grünen Gartenträume der Metropolregion Mitteldeutschland zu freuen und einen Besuch zu den imposanten Schlössern und Burgen Thüringens, Sachsen-Anhalts und Sachsens zu planen.

Spätestens wenn im Frühling Krokusse, Narzissen und Tulpen blühen, erwachen die mehr als 80 zumeist historischen Gärten zwischen Magdeburg im Norden, Erfurt im Westen und Dresden im Osten zu neuem Leben.

Gleich 43 vielfältige Gartenanlagen vereint das touristische Netzwerk “Gartenträume - historische Parks in Sachsen-Anhalt”. Zu den neuesten Gartenträumen gehören die Domgärten in Naumburg. Hier wird deutlich, dass historische Gärten immer ein wenig mehr bieten als nur ästhetische Freude: Im Garten des Naumburger Meisters finden sich die Pflanzen, die als Vorbild für die Kapitelle des Westchors des Domes dienten.

Schlösser und Gärten prägen auch die Kulturlandschaft Thüringens. Die vielen, durch Erbteilung seit dem Mittelalter entstandenen Kleinstaaten waren selten mächtig genug, um auf dem Feld der Politik zu konkurrieren. Auch deshalb baute der Adel um die Wette und schuf kleine und große (Garten-)paradiese. Zu den Zeugnissen dieser Zeit zählen der älteste Englische Garten Kontinentaleuropas in Gotha und die Dornberger Schlösser, die in der Nähe von Jena auf einem Muschelkalkfelsen über dem Saaletal thronen.

Im benachbarten Sachsen locken mehr als 200 Schlösser, Burgen, Festungen und Gärten den Besucher. In der wildromantischen Landschaft entlang der Mulde, im Dresdner Elbtal oder der Sächsischen Schweiz, überall finden sich steinerne und duftende Erinnerungen an den Glanz vergangener Jahrhunderte.

Die vielen Wege zu den Höhepunkten der Kulturlandschaft Mitteldeutschlands präsentiert die im Januar 2012 erschienene Broschüre “Meisterwerke. Kulturvolles Mitteldeutschland”. Sie ist in einer Auflage von 40.000 deutschsprachigen Exemplaren erschienen und liegt unter www.region-mitteldeutschland.com zum Download bereit.

In Oberstaufen sind sonnige Wintertage doppelt schön

Die Sonne klettert jeden Tag ein wenig höher. Snowboarder und Skifahrer kurven durch trockenen Pulverschnee. Sonnenhungrige flanieren auf geräumten Wanderwegen und blinzeln auf den Liegestühlen der Bergstationen in den blau-weißen Allgäuer Himmel. Auf den Höhenloipen ziehen Langläufer ihre Bahn. Im Februar und März lassen sich in Oberstaufen Wellness, Lifestyle und Wintersport zu Nebensaisonpreisen kombinieren.
So gibt es zum Beispiel drei Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im Viersterne-Hotel, Testski, Wohlfühlmassage und Nutzung des Hallenbadbereiches schon ab 229 Euro. Darin sind alle Leistungen von „Oberstaufen Plus“ enthalten. Die Gästekarte von mehr als 320 Gastgebern gilt im Winter als Skipass in allen vier Skigebieten der Wintersportregion im Dreiländereck zur Schweiz und zu Österreich. Daneben gibt sie freien Eintritt in die Sauna- und Erlebnisbadewelt, in Museen oder zu geführten Wanderungen im Naturpark Nagelfluhkette. Außerdem erlaubt die „Oberstaufen Plus“-Gästekarte die freie Nutzung des Gästebusses und das freie Parken.
Eine Vierer- und eine Achter-Kabinenbahn, eine beheizte Sechser-Sesselbahn und 24 Schlepplifte erschließen rund um Oberstaufen rund 40 Kilometer Pistenvergnügen. Dazu kommen gut 100 Kilometer gespurte Langlaufloipen und 60 Kilometer Winterwanderwege mit urigen Einkehrmöglichkeiten.

Weitere Informationen:
Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH, Hugo-von-Königsegg-Straße 8,
87534 Oberstaufen, Tel. +49(0)8386/93000, Fax: +49(0)8386/930020, Mail: info@oberstaufen.de , Internet: www.oberstaufen.de/winter

Winterzauber am Goldsteig

Winterwandern mit Schneeschuhen erfährt eine Renaissance. Verschneit und unberührt liegt die Winterlandschaft dem Wanderer zu Füßen. Lockerer Pulverschnee und absolute Ruhe machen den Kopf frei vom Lärm des Alltags. Gerade rund um den Qualitätsweg Goldsteig mit seiner Hauptroute und den zahlreichen Ge(h)nuss-Steigen gibt es in der Genießerland Entdeckerregion Oberpfälzer Wald unendlich viele Möglichkeiten, in die tief verschneite Landschaft einzutauchen. Am besten lässt man sich von einem einheimischen Guide die schönsten Strecken zeigen.
Eine besonders schöne Route führt durch das Katharinenthal, das sich unweit vom Naturschutzgebiet Prackendorfer und Kulzer Moos und der Burgruine Warberg befindet. Die professionelle Trainerin Conny Rammrath führt die Schneeschuhwanderer durch die Winterlandschaft. Eine 1,5-stündige Schneeschuhtour kostet inklusive Ausrüstung ab 30,00 € für zwei Personen (Tel. 0162/1910809). Während die Wintersportler sich an der in Watte gepackten Natur erfreuen, bereitet die Goldsteig-Ge(h)nuss-Partnerin Heike Meixner alles für die Ankunft der Gäste vor. Aus der Küche duftet es nach frischen Flammkuchen in verschiedenen Variationen. Abenteuerlust, Wohlfühlstimmung, Naturgenuss und Gaumenfreunde vereinen sich bei dieser Tour!
Das ganze gibt’s auch als Pauschale mit zwei Übernachtungen inkl. Wanderung mit Fischessen, geführter Schneeschuhwanderung, und Flammkuchenessen für 130 € p.P. im Doppelzimmer. Infos unter www.katharinenthal.de.
Weitere Informationen rund um den Goldsteig und die Goldsteig-Ge(h)nuss-Partner gibt’s beim Tourismusverband Ostbayern, Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. 0941 58539-0, Fax 0941/58539-39, www.goldsteig-wandern.de

Der Chiemgau ist das Radlparadies in Bayern.

“Guck mal – die Berge!” Jeder, der einmal in Richtung Chiemgauer Alpen unterwegs war, kennt diesen Moment. Am Horizont türmt sich die Silhouette einer Bergkette mit schroffen Felswänden und sanft abfallenden Almen. Kühe genießen die letzten Tage auf den Chiemgauer Almen bevor sie in ihre Winterquartiere ins Tal zurück kehren.

Diese Tage sollten auch Sie nutzen und die Schönheiten des Herbstes im Chiemgau erkunden. Für radbegeisterte Urlauber hat der Chiemgau Tourismus ein besonderes Konzept entwickelt. Mit dem »Chiemgauer Rückenwind« genießen Sie die Vorteile eines flächendeckenden Netzes an Radverleihstationen oder leihen Sie sich ein exklusives Rad aus der Bikeflotte von additive bikes direkt bei Ihrem Vermieter.

Möglichkeiten die bezaubernden Radwege rund um den Chiemsee zu erobern sind schier unbegrenzt. Vorbei an Klöstern, versteckten Kapellen und geselligen Biergärten geht es mit stetigem Blick auf den Chiemsee zur einen Seite und den Chiemgauer Alpen zur anderen Seite.

Satteln auch Sie Ihr Pedelec und flitzen Sie unbeschwert mit dem E-Bike in die Chiemgauer Alpenwelt. Erleben Sie hautnah die Ursprünglichkeit und Ruhe der Natur und belohnen Sie sich mit einer frischen Alm-Brotzeit bei einem unserer Almwirte. An vielen Festtagen bringen Musiker die Bergwelt zum Klingen. Gipfelglück und Lebensfreude gehören im Chiemgau einfach zusammen.

Weitere Informationen:
Chiemgau Tourismus e.V., Leonrodstraße 7, 83278 Traunstein
Telefon: +49 (0)861 909590-0, Telefax: +49 (0)861 909590-20
http://www.chiemgau-tourismus.de

Gespenstischer KRAKE-Spaß für echte Gruselfamilien

Im Heide-Park ist der Herbst nicht nur golden, sondern auch schaurig-schön und günstig. „Kinder zahlen nach Alter“ und zwei Halloween-Samstage versprechen auch im letzten Monat der Saison fantastische Abenteuer in Norddeutschlands größtem Familien- und Freizeitpark.

Während die FlipFlops den Gummistiefeln weichen und die Sommerleckereien in den Supermarktregalen langsam den ersten Schokoladen-Weihnachtsmännern Platz machen müssen, startet der Heide-Park mit fantastischen Herbstabenteuern in die letzte Runde.

Vom 1. bis zum 31. Oktober kommen die Kids und Teens im wahrsten Sinne des Wortes noch einmal richtig auf ihre Kosten. Alle 4- bis 17-Jährigen zahlen in diesem Monat nur ihr Alter in Euro für den großen Abenteuerspaß. So zahlt ein 5-jähriges Kind nur 5 Euro anstatt der üblichen 30 Euro und alle 12-jährigen Jugendlichen erleben für nur 12 Euro anstatt 37 Euro den wahren Nervenkitzel auf Deutschlands erstem Dive Coaster KRAKE. Für die Kleinen unter 4 Jahren ist der Eintritt wie immer frei.

Doch damit nicht genug, denn es wartet ein weiteres Highlight auf alle Besucher. In diesem Jahr spukt es wieder an zwei Oktober-Samstagen an fast allen Ecken im Heide-Park. Dabei erlebt nicht nur die ganze Familie schaurige Abenteuer, sondern auch echten Gruselfans wird es eiskalt den Rücken runterlaufen. Adrenalingeladene Attraktionen wie Desert Race und erstmals KRAKE zeigen sich von ihrer dunklen Seite, im Maya-Tal lauern abenteuerliche Gefahren und in einem der Halloween-Specials für Erwachsene bekommt wirklich jeder Muffensausen. Ebenso sollte man beim Schlendern durch den Park stets achtsam sein und auf das eine oder andere Spinnennetz aufpassen. Im Lucky Land können die Kleinsten basteln und witzige Gesichter in Kürbisse schnitzen oder in einer der zusätzlichen Halloween-Attraktionen schreckhafte Begegnungen erleben.

Knarrende Türen, ein Schrank voller Schrecken und gespenstische Fratzen hinter Vorhängen – bei wem das die Abenteuerlust weckt, der ist im Piratenstützpunkt Port Royal genau richtig. Denn echte Gänsehaut-Fans können beim Halloween-Special des Hotels schaurig-schöne Stunden und fürchterlich viele Überraschungen in einer der „Grusel-Kajüten“ erleben.

Die Aktion „Kinder zahlen nach Alter“ ist nicht mit anderen Aktionen oder Ermäßigungen kombinierbar. Änderungen vorbehalten.

Infokasten:
Das Halloween-Special im Hotel Port Royal geht vom 1. bis 31. Oktober 2011. Eine Nacht in einem schaurig-schönen Themenzimmer ist für 69,50 Euro pro Person buchbar. Ein Abendticket für die Halloween-Samstage ist für 13,00 Euro pro Person an den Heide-Park Kassen erhältlich.

Das HeilbronnerLand als Eldorado für Pedalritter und Weinliebhaber

(djd/pt). Weinberge, romantische Städte und verträumte Flusstäler: Die vielfältige Landschaft des HeilbronnerLandes ist wie geschaffen für einen abwechslungsreichen Urlaub. Eine gute Möglichkeit, die Naturschönheiten kennenzulernen, ist das Rad. Genussradler finden bequeme Wege entlang der Flüsse Neckar, Jagst und Kocher. Sportliche Fahrer entscheiden sich für Touren in den Naturparks Stromberg-Heuchelberg oder Schwäbisch-Fränkischer Wald. Da die Region zu einer der bedeutendsten Weinbaugebiete Süddeutschlands zählt, lässt sich das Outdoorvergnügen mit einem Weinerlebnis bestens verbinden.

Den Wein erleben

Trollinger, Lemberger oder Riesling sind nur einige der edlen Tropfen, die in den Gebieten zwischen Neckartal und Löwensteiner Berge angebaut werden und darauf warten, verkostet zu werden. Wein- und Naturlehrpfade laden zum Entdecken ein, urige Besenwirtschaften und Winzerstuben verführen zu einer kulinarischen Rast. Wer den Rebensaft auf eine besondere Weise kennenlernen will, dem sei eine “Weinerlebnistour” empfohlen oder ein individueller Ausflug mit einem Weinerlebnisführer. Ganz nach Wunsch führt er durch Weinkeller und Brennereien, organisiert Stadt- und Weinrallyes und weiß Interessantes und Amüsantes über Landschaft, Menschen und Weinanbau im HeilbronnerLand zu erzählen. Unter www.heilbronnerland.de gibt es alle Informationen.

Genießen auf dem Planwagen

Die Weinerlebnistouren sind so abwechslungsreich wie die Landschaft: egal ob man bei seiner Wanderung von einem rollenden Weinfass begleitet wird oder eine gemütliche Weinfahrt mit dem Oldtimer-Cabriobus unternimmt. Ganz sportlich geht es etwa bei einem Weinerlebnis in Sulmtal zu. Nach Sektempfang und Führung im Weinbaumuseum wandern die Teilnehmer durch Weinberge und Wälder zu den Gipfelkreuzen der umliegenden Anhöhen. Wer nicht so lange zu Fuß unterwegs sein will oder kann, vergnügt sich bei einer Tour mit dem “Lemberger-Express”, dem “Wengert-Schleicher” oder dem “Katzenbeißer Carrus”. In den komfortablen Planwagen kann man auch bei kühler Witterung Landschaft und Wein genießen.

Wenn das Schlossgespenst flieht …

Die erste Schlossbeleuchtung erstrahlt am Samstag, den 4. Juni um 22.15 Uhr über der Stadt.
Das märchenhafte Lichterschloss und ein faszinierendes Feuerwerk werden wieder Gäste und Einwohner Heidelbergs in staunende Begeisterung versetzen.

Die Heidelberg Marketing GmbH lädt gemeinsam mit den Sponsoren Heidelberg mobil International GmbH (www.heidelberg-mobil.de), der Schlossgastronomie Mövenpick (www.moevenpick.com) und der Rhein-Neckar-Fahrgastschifffahrt (www.rnf-schifffahrt.de) zum Feuerwerks-Zauber ein.

Kirchenkonzert
Das „Orgelfeuerwerk” in der Heiliggeistkirche zur ersten Schlossbeleuchtung am 4. Juni unter Leitung von Christoph Andreas Schäfer beginnt wie immer um 18.15 Uhr. Stücke u.a. von J.S. Bach und G.F. Händel, natürlich auch die Feuerwerksmusik, stimmen auf den „Feuerzauber” ein.
Karten gibt es unter der E-Mail: bestellung@kantorat-heiliggeist.de, Kartentelefon: 0160-98064596 und an den bekannten Kartenvorverkaufsstellen.

Feuerwerk & Fingerfood
Wer die Schlossbeleuchtung vom Schloss aus erleben möchte, der kann direkt im Anschluss auf einem nächtlichen Rundgang die schönsten Ecken und Gewölbe des Heidelberger Schlosses kennenlernen und die feinsten Kreationen der Schlossküche und des Weinkellers genießen. Der Preis pro Person beträgt 65,00 € und enthält den Schlosseintritt, eine erlebnisreiche Schlossführung, exklusives Fingerfood, korrespondierende Weine sowie Erfrischungsgetränke. Tickets sind direkt in der Schlossweinstube oder per E-Mail unter
restaurant.schloss-heidelberg@moevenpick.de erhältlich.

Verkehrsregelung zur Schlossbeleuchtung
Die Karl-Theodor-Brücke (Alte Brücke) wird für den Fußgängerverkehr ab 17.00 Uhr gesperrt. Die Bundesstraße B 37 wird ca. um 21.30 Uhr entlang der Altstadt bis Karlstor für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

Die Theodor-Heuss-Brücke wird ca. ab 22.00 Uhr bis zum Ende der Schlossbeleuchtung für jeglichen Verkehr mit Ausnahme des Fußgängerverkehrs gesperrt. Die Brückenkopfstraße ab der Brückenstraße, die Ziegelhäuser Landstraße bis zum Stiftweg, die Neuenheimer Landstraße sowie die Uferstraße werden ab 21.00 Uhr - unabhängig von der Sperrung durch die Baumaßnahme - bis Ende der Veranstaltung gegen 23.00 Uhr für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.
Besuchern von auswärts wird empfohlen, Fahrzeuge so zu parken, dass nach Beendigung der Schlossbeleuchtung zur Heimfahrt die Heidelberger Neckarbrücken nicht befahren werden müssen. Die Anfahrt aus Richtung Ziegelhausen/Schlierbach ist aufgrund der Baumaßnahme nur auf der südlichen Neckarseite (B37) möglich.

Tipp:
Im nahen Umkreis der Alten Brücke, der Steingasse, des Leinpfads und am Neckarufer entlang der B37 ist der beste Blick zu genießen. Auch die Neckarschiffe bieten eine fantastische Aussicht. Dagegen ist die Sicht von der Theodor-Heuss-Brücke aufgrund des Abschusswinkels und der Entfernung weniger empfehlenswert.

Mit dem Fahrrad oder dem E-Bike unterwegs

(djd/pt). Auf zwei Rädern zu neuen Horizonten: Fahrradurlaube liegen im Trend und erfreuen sich gerade in diesem Jahr weiter wachsender Beliebtheit, berichtet das Online-Portal www.reisemesse.de. Städte und Landschaften lassen sich auf diese Weise besonders intensiv erleben, da der Reisende selbst das Tempo bestimmt und somit unterwegs viel Muße bleibt, um neue Eindrücke aufzunehmen. Einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote bietet der virtuelle Marktplatz der Reisemesse.

Tourenplanung nach Maß

Denn die Urlaubsmöglichkeiten mit dem Fahrrad werden immer vielfältiger: Ob daheim in deutschen Landen oder unterwegs in Europa, ob bequem mit dem Tourenrad oder aktiv mit dem Mountainbike. Das Angebot von Anbietern wie www.bike-touring.de wächst von Jahr zu Jahr. Besonders im Trend liegen Fahrräder mit elektrischer Unterstützung, sogenannte E-Bikes. Denn nicht jeder verfügt über die Fitness, um auf Anhieb längere Tagesetappen zu meistern. Für weniger Sportliche sind die E-Bikes eine gute Alternative, da sie mit ihrem Elektromotor die Muskelkraft unterstützen.

Aktiv und entspannt unterwegs

“Immer mehr Ferienregionen in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland erkennen den Trend und bieten die Elektrofahrräder zu günstigen Tagespreisen an”, so Thorsten Blum, Reiseexperte bei www.reisemesse.de. “E-Bikes ermöglichen einen aktiven Urlaub in der Natur, dank des Elektromotors allerdings ohne allzu große Anstrengungen. Dies macht das Zweirad zum idealen Fortbewegungsmittel für einen entspannten Urlaub.”

Zu den beliebtesten Radwanderstrecken hierzulande zählt der Weserradweg. Er führt vom Weserbergland mit seinen sanften Hügeln, gemütlichen Fachwerksorten, Burgen und Schlössern bis an die Nordseeküste. Als “Movelo-Region” bietet dieser Landstrich jetzt eine flächendeckende Versorgung mit E-Bike-Leihbetrieben und Akkuladestationen (Infos unter www.weserbergland-tourismus.de). Auf dem nicht minder attraktiven Elberadweg führt ein attraktiver Abschnitt vom Nordseebad Otterndorf bis in die alte Hansestadt Stade. Noch näher liegt Cuxhaven an der Elbmündung: Bis dort sind nur 18 Kilometer zu radeln (Infos unter www.otterndorf.de).

In Ostheim vor der Rhön lassen sich Kultur und Natur gleichermaßen erleben

(djd/pt). Vor allem in kultureller Hinsicht zeichnet sich Deutschland durch seine Vielfalt aus. Nicht nur in den großen Städten gibt es Kostbarkeiten zu entdecken, auch kleine Orte abseits der Metropolen sind fast immer eine Reise wert. Ein gutes Beispiel dafür ist Ostheim vor der Rhön. Das malerische unterfränkische Städtchen liegt direkt an der Grenze zu Thüringen, eingebettet in die beeindruckende Natur der Bayerischen Rhön. Unter www.ostheim-rhoen.de gibt es alle Informationen.

Die größte Kirchenburg Deutschlands

In Ostheim befindet sich die größte und gleichzeitig am besten erhaltene Kirchenburg Deutschlands. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von den Bürgern selbst errichtet. Zum Schutz in Kriegszeiten bauten die Bewohner des Ortes den Bereich um die Stadtkirche zu einer Befestigungsanlage aus, und dort brachten sie sich in unruhigen Zeiten in Sicherheit. Später benutzte man die Gebäude der Kirchenburg zur Lagerung von Vorräten. Die Kirche selbst ist seit 1620 praktisch unverändert erhalten und gehört zu den frühesten evangelischen Stadtkirchen Mitteldeutschlands. Die Kirchenburganlage kann man besichtigen, das Museum “Lebendige Kirchenburg” bietet Spannendes und Lehrreiches aus mehreren Jahrhunderten. Selbst die kleinen Gäste werden sich nicht langweilen - für Kinder gibt es eigene Führungen.

Schlösser und Ruinen

Auch die Lichtenburg, als Höhenburg schon von weitem auf einem dicht bewaldeten Berg zu sehen, ist durch ihre lange und wechselhafte Geschichte ein spannendes Ausflugsziel. Sie wurde ab 1843 durch den “Verein zur Erhaltung der Burg und zur Verschönerung ihrer Umgebung” liebevoll restauriert. Vom 31 Meter hohen Bergfried herab genießen die Besucher einen herrlichen Rundumblick, über die Höhenzüge der Langen Rhön und das Grabfeld bis zu den Gleichbergen.

Ostheim ist seit über 400 Jahren als Orgelbaustadt bekannt, deshalb sollte man auf jeden Fall das Orgelbaumuseum im Hansteinschen Schloss besuchen. Das angegliederte Museum stellt aus jeder Epoche auch jetzt noch bespielbare Orgeln aus, wie musikalische Führungen und Konzerte beweisen.

Leben an und in der Streu

Aber nicht nur in Sachen Kultur lohnt sich ein Besuch des fränkischen Städtchens. Hier können die Gäste auch Natur genießen und viel Wissenswertes über sie erfahren. Über elf Stationen führt ein 1,5 Kilometer langer Gewässerlehrpfad entlang des Flüsschens Streu durch Wiesenauen und am Eisteich vorbei. Ausführliche Schautafeln berichten über das Leben an und in Bach und Fluss. Bachforellen und Libellen lassen sich beobachten, man erfährt etwas über die verschiedenen Brücken, Stege und die alten “Streumühlen”. Selbst Geologie und Archäologie kommen nicht zu kurz, viele Fundstücke zeugen von der Vergangenheit Ostheims. Für eine gesunde Abkühlung sorgt das Kneipp-Tretbecken, dort lieben Kinder das Planschen im flachen Wasser der Streu.

Der 6,5 Kilometer lange Naturlehrpfad Weyhershauk beginnt gleich am Ortsausgang. Auch hier führen Schautafeln durch verschiedene Lebensräume mit ihren Pflanzen und Tieren, vom Kalk-Magerrasen über Kalk-Buchenwälder bis hin zu Weihern und Tümpeln. Von Ostheim aus sind außerdem die schönsten Ecken der Hohen Rhön gut zu erreichen - ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

Erster Ostereiermarkt der Porzellanmanufaktur

Rund 50 der besten Eier-Gestalter aus Europa präsentieren beim Ostereiermarkt im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg vom 26. bis 27. Februar 2011 die künstlerische Gestaltung des Eies.

Viele Künstler arbeiten vor Ort und lassen sich dabei über die Schulter schauen, wie aus zerbrechlichen Rohlingen wahre Wunderwerke des Kunsthandwerks entstehen.

Die aus den Niederlanden stammende Künstlerin Norma Verrooij-Roselle vertritt ihre Heimat mit strahlendem Delfter Blau auf dem Ei. Schaut man hier näher hin, entdeckt man wunderbare Miniaturgemälde aus der Historie. Hannelore Heise aus Berlin perforiert die Eier mit einem Zahnstocher, filigran Loch an Loch, und bemalt sie dann mit Ölfarbe meist in zarten Blautönen. So wird am Ende jedes Exponat zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Aus Frankreich kommt die Künstlerin Elisabeth Klein, die Seidenbänder ins Ei stickt und Katzenmotive in Acryl fräst. Die traditionelle Wachstechnik der Sorben ist gleich durch zwei Künstlerinnen vertreten, Birgit Geske und Elke Lenz, die das historische Brauchtum der Ostereierkunst der Oberlausitz auch in der passenden sorbischen Tracht präsentieren.

Alle traditionellen Verfahren der Eier-Gestaltung werden in Fürstenberg zu sehen sein: Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei gehören ebenso zu einem Ostereiermarkt wie die Kunst des Fräsens und Perforierens.

Eine große Auswahl an Geschenkideen, handgemachtem Osterschmuck, exquisiten Holzeiern, Papierarbeiten, dekorativem Tischschmuck, duftenden Seifen, Marzipankreationen und ausgefallenen Gewürzen wird es außerdem geben.

Kulinarisch verwöhnt das Schlosscafé Lottine im Veranstaltungssaal des Schlosses die Besucher und für Kinder öffnet die beliebte Porzellanmalstube unter der Regie der Porzellanmalerinnen ihre Türen. Die Besucherwerkstatt und die Sonderausstellung “Sammellust” im Museum im Schloss sowie der Manufaktur Werksverkauf haben ebenfalls geöffnet.

Der Ostereiermarkt auf Schloss Fürstenberg findet am Samstag, den 26. und am Sonntag, den 27. Februar jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 5 Euro, Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren zahlen drei Euro. Weitere Informationen gibt es unter www.fuerstenberg-porzellan.com.