Weihnachten in Basel

Basel ist mit seinem vielfältigen Kulturangebot und seiner reizvollen Altstadt das ganze Jahr über eine Reise wert. Doch während der Adventszeit entfaltet die Schweizer Stadt im Dreiländereck zu Deutschland und Frankreich einen ganz besonderen Charme. Liebevoll geschmückte Häuser, festlich dekorierte Schaufenster, stimmungsvolle Straßenbeleuchtungen und rund hundert große Tannen in der Innenstadt zaubern eine märchenhafte Atmosphäre herbei. Herzstück der Basler Weihnacht ist der Weihnachtsmarkt – einer der schönsten und größten in der Schweiz. Vom 24. November bis 23. Dezember 2016 heißt er Besucher mit glitzernden Lichtern und verlockenden Düften, mit Gewürzwein, Basler Läckerlis, Grillwürsten und vielem mehr willkommen.

Europäische Adventsreise

“Auch andere traditionelle ‘Weihnachtsstädte’ wie Straßburg, Colmar oder Freiburg sind von Basel aus in weniger als einer Stunde Fahrzeit erreicht”, weiß Reiseexperte Martin Blömer von RGZ24.de. Dies mache die Kulturstadt zum idealen Ausgangspunkt für eine kleine europäische Adventsreise. Attraktive Angebote für den Aufenthalt findet man etwa unter www.basel.com. Der Basler Weihnachtsmarkt selbst erstreckt sich vom Barfüsserplatz über den Münsterplatz mit seinem prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum bis hin zum Claraplatz. Rund 180 Händler und Kunsthandwerker bieten dort ihre Waren an und verlocken zu kleinen oder größeren Einkäufen und zum Kosten der Leckereien. Wer noch tiefer in die glitzernde Weihnachtswelt eintauchen möchte, sollte im Spezialgeschäft von Johann Wanner vorbeischauen, der weltweit als Trendsetter für Christbaumdesign gilt.

Abendliches Weihnachtsshopping

Weihnachtsshopping ist aber auch in den anderen Basler Geschäften möglich – etwa in der Manor, dem ältesten Warenhaus der Stadt. Am 9. und 16. Dezember haben die Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet, am 11. und 18. Dezember kann man auch sonntags einkaufen. Kulturliebhaber können sich zur Weihnachtszeit auf viele Konzerte, Sonderausstellungen in den Museen und andere Veranstaltungen freuen – unter www.baslerweihnacht.ch erfährt man Näheres.

Regensburg hat Themenführungen für jeden Geschmack

Für ein verlängertes Wochenende, einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug gehören Unesco-Weltkulturerbe-Städte wie etwa Regensburg mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und ihrem mittelalterlichen Flair zu den Lieblingszielen kulturell interessierter Städteurlauber in Deutschland. “Die Regensburger Altstadt mit dem gotischen Dom, der Steinernen Brücke über die Donau und den Festungswerken aus der Römerzeit beherbergt insgesamt knapp tausend Baudenkmäler aus zweitausend Jahren”, erzählt Sabine Thiele, Geschäftsführerin der Regensburg Tourismus GmbH.

Der beste Weg, um dem Herzen und dem Wesen der bayerischen Universitätsstadt näher zu kommen, führt über eine Themenführung. Altes Gemäuer und historische Ereignisse, bewegte Geschichte und amüsante Geschichten, versteckte Hinterhöfe und abgelegene, schmale Gassen: All das wird Besuchern in einem kurzweiligen Rundgang vermittelt. Das ist ein guter Einstieg, hinter die Kulissen der jungen, dynamischen Stadt zu schauen, um sie dann auf eigene Faust und mit vielen Anregungen versehen noch intensiver erleben zu können.

Regensburger Lebensart hautnah genießen

Regensburg bietet mit 57 verschiedenen Führungen für Entdecker, Genießer und sportlich Aktive eine große Anzahl an Touren für verschiedene Besuchertypen an. Schließlich ist Regensburg nicht nur altehrwürdig, sondern inmitten seiner Bausubstanz zugleich quirlig und modern. Auf dem interreligiösen Stadtrundgang “Grüß Gott, Schalom, Salam” begeben sich die Teilnehmer etwa auf eine Suche nach den Spuren, die die großen Weltreligionen in der Altstadt hinterlassen haben. Den Besonderheiten der regionalen Lebensart kommt man bei den “Regensburger Wirtshausgeschichte(n)” näher. Immer begleitet von qualifizierten Gästeführern, die die Faszination und Geschichte lebendig weitertragen. Auf www.tourismus.regensburg.de gibt es alle wichtigen Informationen zur Stadt und einen Überblick über die Kulturtouren. Das Jahresprogramm ist bei der Tourist Information im Alten Rathaus kostenlos erhältlich, dort können die Touren auch gebucht werden.

Spannende Ausflüge in die Geschichte

Das Stadtführungsangebot richtet sich an Einzelbesucher und Gruppen. Recht einzigartig dürfte dabei das sprachliche Spektrum sein: Die qualifizierten Gästeführer bieten die Touren in 16 verschiedenen Sprachen und Dialekten – einschließlich der Gebärdensprache – an. Eine besonders spannende Art der Geschichtsvermittlung sind die Angebote für Kids, Teens und Twens. Unter dem Motto “Veni, vidi, vici” geben beispielsweise zwei kostümierte Legionäre lebendige Einblicke in die Alltagswelt der Römer. Den Dominikaner, Gelehrten und Bischof Albertus Magnus lernen junge Leute dagegen im Rahmen einer szenischen Führung kennen. Bewegungshungrige können die Highlights der Stadt auch im Laufschritt beziehungsweise beim “Sight Biking” oder mit dem Segway auf zwei Rädern entdecken.

Kulturgetränk Bier – nicht nur zum Trinken

Drei Brauereien, eine Vielzahl feinster Bierspezialitäten und ein gemeinsamer Zweck: In Regensburg trinkt man Bier für eine gute Sache. Alle drei Traditionsstätten der Biererzeugung sind Stiftungs-Brauereien und bieten ebenfalls Führungen an. Ihr Erlös fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Deshalb – und nur deshalb – trinkt der Regensburger so gerne Bier. Den Rundgang durch die Brauereien lässt man am besten mit einem frischen Schluck besten Regensburger Bieres in einem der zahlreichen bayerischen Wirtshäuser oder im schattigen Biergarten ausklingen.

St. Gallen Die Schweizer Region unweit des Bodensees lockt mit Kultur und Kulinarik

St. Gallen
Die Schweizer Region unweit des Bodensees lockt mit Kultur und Kulinarik

(djd). Natur, Kultur und ihr jahrtausendealtes Zusammenspiel prägen den Charakter von Land und Leuten. In der Region St.Gallen-Bodensee etwa trifft das milde Seeklima, in dem Wein und Obst gedeihen, auf die alpine Gebirgskette des Säntis. “So gegensätzlich die landschaftlichen Reize, so vielseitig ist auch das kulturelle Erbe der Ostschweizer Region”, weiß Beate Fuchs, Reisejournalistin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Der Klosterbezirk der ehemaligen Benediktinerabtei St.Gallen, die im Frühmittelalter eines der bedeutendsten geistigen Zentren des Abendlandes war, gehört inzwischen zum Unesco-Weltkulturerbe. Abgerundet wird der Kulturgenuss rund um St.Gallen mit der jahrhundertealten Textiltradition der Region und ihrer vielseitigen Kulinarik.

Gestickte QR-Codes

Seit dem Mittelalter lebten die Menschen in der Ostschweiz hauptsächlich von der Leinwandherstellung, der Verarbeitung von Baumwolle und dem Besticken gefertigter Stoffe. Noch heute entstehen rund um St.Gallen kunstvolle Stickereien, die von bekannten Designern in der Haute Couture verarbeitet und von Prominenten getragen werden. Auf einem Rundgang durch die St. Galler Altstadt fallen kunstvoll verzierte Häuser mit den Namen “Oceanic”, “Washington” oder “Wilson” ins Auge, die an den weltweiten Handel mit den heimischen Stoff-Erzeugnissen erinnern. Ein Blickfang sind die gestickten QR-Codes an diesen architektonischen Perlen: Über die Codes erhält man per Smartphone oder Tablet weitere Informationen zu den Häusern. Unter www.st.gallen-bodensee.ch gibt es Wissenswertes zur Region und eine Übersicht aller Möglichkeiten, das kulturelle Erbe zu entdecken.

Bratwurst und “Biber”

Die Region lässt sich etwa bei einem informativen Spaziergang oder bei einer Tour mit dem Oldtimerbus und dem Schiff oder aber bei einem Ausflug auf eigene Faust entdecken. Diese Tour führt auf einer nördlichen und einer südlichen Route zu den schönsten Orten der Region – etwa ins Hafenstädtchen Rorschach am Bodensee. Die passende Stärkung wartet an jeder Ecke. Nicht unversucht lassen sollte man eine echte St.Galler Bratwurst und dazu eines der regionalen Biere – ganz stilecht zu genießen in einem “Erststockbeizli”. Diese urigen Restaurants mit ihren niedrigen Decken, Holzwänden und schrägen Böden befinden sich im ersten Stock von Altstadthäusern. Wer alle kulinarischen Spezialitäten der Region – darunter süße Biber, das sind Lebkuchen mit feiner selbstgemachter Mandelfüllung – kosten möchte, kann auf einer sogenannten Probiererli-Tour auf den Geschmack kommen.

Kulturinsel Einsiedel

Ausflugsziele gibt es in Deutschland reichlich. Bei den Freizeitparks beispielsweise ähnelt allerdings einer oft dem anderen – und in den meisten Fällen sind die Parks nur auf die Unterhaltung von Kindern ausgelegt. Außergewöhnliche Attraktionen für Kinder und junggebliebene Erwachsene bietet dagegen die Kulturinsel Einsiedel in der Gemeinde Neißeaue, nördlich von Görlitz gelegen. Dort gibt es keine elektronischen Fahrgeschäfte, sondern phantasievolle Bauten, die künstlerisch aus Holz und Stein gestaltet wurden. Auf dem fünf Hektar großen Gelände gilt: Durchklettern, Erforschen und Ausprobieren. Mehr als 90 Baumhäuser und verschlungene Brückenkonstruktionen warten auf große und kleine Entdecker. Alle Informationen gibt es unter www.kulturinsel.de.

Völlig neues Spielgefühl

Etwa 100.000 Besucher aus aller Welt bestaunen jährlich das Werk des Künstlers Jürgen Bergmann, der den “Grüngeringelten Abenteuerfreizeitpark” auf einem ehemaligen Waldbauernhof errichtete. Die possierliche Mühle, das Wikingerschiff, ein Zauberschloss mit Gruselkeller und die Entdeckung des über 1.000 Jahre verschollenen Volkes von Turi Sede stehen für eine traumhafte Welt. Selbst Senioren lieben die Sauna- und Wellnessanlage “Faulenzum”, in der vier große Kannibalen-Badekessel stehen. Auch das kulinarische Angebot auf der Kulturinsel ist originell: Ob “Shrimpsalabim Kokolorus” oder “Gvetsch” – Bratwurst und Pommes sucht man hier vergebens. Stattdessen können sich die Gäste an knisternden Feuern der Schänke leckere Spieße selbst zubereiten.

Übernachten im Baumhaushotel

Wach werden kann man morgens in einer sogenannten Höhen-Schock-Dusche mit Freilufttrocknung. Und im “Krönum” gibt es abends Tanz, Theater und Varieté bei Speis und Trank. Da ein Tag meist nicht ausreicht, um die Fantasiewelt zu erkunden, stehen auf der Kulturinsel kuriose Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung: Unterirdisch im urigen Erdhaus, ebenerdig im Tipi oder überirdisch hoch oben im ersten deutschen Baumhaushotel.

Kapstadt: Die älteste Stadt Südafrikas beeindruckt mit ihren vielen Facetten

Mother City – so nennen die Südafrikaner ihre Traumstadt am Kap. Sie sind stolz auf die älteste Stadt des Landes, die zugleich als eine der schönsten Metropolen der Welt gilt. Umgeben vom Atlantik und weißen Sandstränden lockt Kapstadt Reisende aus aller Welt mit Bilderbuchkulisse, Kulturen-Mix, entspanntem Lifestyle und spannenden Sehenswürdigkeiten an. Die sogenannten Winelands mit ihren renommierten Weinfarmen liegen vor den Toren der Stadt, auch ein Einstieg in die berühmte Gartenroute ist von hier aus möglich. So lässt sich Kapstadt pur oder auch als Startpunkt einer Südafrika-Rundreise genießen. Individuelle Reiseangebote gibt es bei Spezialisten für Afrikareisen wie etwa Abendsonne Afrika, alle entsprechenden Informationen findet man unter www.abendsonneafrika.de.

Sundowner mit Ausblick

Wer Kapstadt zum ersten Mal besucht, darf sich eine Wanderung oder Seilbahnfahrt auf den berühmten Tafelberg nicht entgehen lassen. Er bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. “Ein schöner Platz für einen Sundowner mit Aussicht ist auch der Signal Hill, den man vom Stadtteil Sea Point aus erreicht”, weiß Martin Blömer von RGZ24.de. Das pulsierende Leben Kapstadts spürt man etwa bei einem Bummel an der Victoria & Alfred Waterfront mit ihren Restaurants, Kneipen und Läden. Von dort aus kann man mit der Fähre auf die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island übersetzen, auf der Nelson Mandela inhaftiert war.

Südafrikanisches Lebensgefühl

Bunt und aufregend: Das südafrikanische Lebensgefühl lässt sich besonders gut auf einem der zahlreichen Märkte Kapstadts erleben, etwa dem Neighbour Goods Market im trendigen Stadtteil Woodstock. Farbenfroh sind auch die kleinen Häuschen im Bo Kaap, einem der ältesten Viertel der Mother City, wo heute noch viele Nachfahren einstiger Sklaven leben. Beeindruckende Naturerlebnisse versprechen etwa ein Strandspaziergang in Camps Bay mit Blick auf die Berggipfel der Twelve Apostles oder ein Ausflug ins Naturreservat am Kap der Guten Hoffnung mit Stopp am Boulders Strand von Simon´s Town, wo Tausende von Pinguinen leben.

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Vom Strand in die Berge Schleswig-Holsteins

Eben noch entspannt am Strand in der Sonne faulenzen – und im nächsten Moment zu einer kleinen “Gebirgstour” aufbrechen. Rund um die Eckernförder Bucht ist dies möglich. Alpinen Dimensionen entsprechen die Gipfel zwar nicht. Und doch beweisen die Hüttener Berge, dass Schleswig-Holstein gar nicht so flach ist, wie viele auf den ersten Blick vermuten würden. “Badespaß und vielfältige Naturerlebnisse miteinander verbinden zu können, das macht diesen Abschnitt der Ostseeküste gerade bei Familien, Radurlaubern und Wanderern so beliebt”, weiß Reisejournalistin Beate Fuchs von der Ratgeberzentrale.de. Unter www.eckernförderbucht.de sowie unter www.huettenerberge.de gibt es einen Überblick zu allen Urlaubsmöglichkeiten.

Tierische Eindrücke sammeln

Der Naturpark, eingerahmt durch den Nord-Ostsee-Kanal, die Flusslandschaft der Schlei und die Ostseeküste, bietet jede Menge Freiraum für individuelle Urlaubserlebnisse. Die letzte Eiszeit hat die charakteristische Landschaft mit sanften Erhebungen und tiefen Einschnitten geformt. Seen, Wälder, Moore prägen das Bild der “Berge” – ebenso wie das Meer, dessen Klima man auch im Landesinneren spürt. Mit 98 Metern ist der Aschberg die höchste Erhebung der Region. Die Abwechslung zum Strandvergnügen findet gerade bei den jüngsten Urlaubern große Begeisterung, wenn Tiere ins Spiel kommen: Im Sattel eines zahmen Holsteiner Pferdes den Naturpark durchstreifen oder bei einer geführten Eselwanderung neue tierische Freundschaften schließen – diese Urlaubsangebote stehen hoch im Kurs.

Von der Radtour bis zur Fotosafari

Auf ideale Weise erkunden lässt sich die Naturlandschaft aber auch zu Fuß oder mit dem Rad. Insgesamt stehen 27 Touren zur Wahl. 20 Wanderrouten, sechs Radrouten und eine Skaterroute führen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Die Strecken sind beschildert und können auch ohne Kartenmaterial entdeckt werden. Mehr Informationen zum Naturpark bietet auch das Redderhus in Holzbunge mit seiner liebevoll präsentierten Ausstellung. Und wer möchte, kann auch an einer der vielen geführten Unternehmungen teilnehmen. Besonders beliebt sind beispielsweise Fotosafaris durch die Hüttener Berge, die von einem erfahrenen und ortskundigen Naturfotografen geleitet werden.

Paddeln auf der Hunte Vom Kurztrip bis zum Sommerurlaub

Vorbei an schmalen Sandstränden, steilen Ufern, entlang dichter Wälder und weiter Wiesen schlängelt sich das Flüsschen Hunte durch den Nordwesten Niedersachsens. Ein Großteil der Strecke durchzieht den Naturpark Wildeshauser Geest zwischen Bremen und Oldenburg. Goldrichtig für Paddler, die entspannt unterwegs sein möchten – egal ob nur einen Tag oder eine ganze Woche.
Denn links und rechts der Hunte gibt es jede Menge zu entdecken. Alte Mühlen, kleine Dörfer und nicht zuletzt gigantische Spuren der letzten Steinzeit.

Tagestour mit dem Kanu

Die Hunte ist ein Nebenarm der Weser und fließt von Hunteburg bis nach Oldenburg. Schöne Strecken für Tagestrips liegen zwischen der mittleren und unteren Hunte, etwa von Barnstorf bis nach Goldenstedt. Auf rund zehn Kilometern führt die ruhige Fahrt durch Wälder, Felder und Wiesen. Das gut beschilderte Ufer weist den Weg zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung. In Goldenstedt lohnt sich ein Besuch beim “Haus im Moor” – ein Umweltinformationszentrum mit Erlebnispfad, Moorbahn, Barfußpfad und Aussichtsturm. Gut zu wissen: Der gesamte Fluss wird von Wasserwanderlehrpfaden begleitet, deren Stationen ebenfalls gekennzeichnet sind. Mehr Informationen gibt es unter www.hunte-natur.de.

Ein Wochenende unterwegs

Bei einem Pauschalangebot wie dem “Genießer-Wochenende Natur” etwa beginnt die Tour nach der entspannten Anreise mit dem Auto oder der Bahn am Samstagmorgen mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel und einer fachkundigen Einführung in die Paddelkunst. Die erste Etappe führt ab Wildeshausen in Richtung Norden durch idyllische Naturlandschaften, in denen sich seltene Vogelarten wie der Eisvogel sehen lassen. Am Tagesziel in Huntlosen angelangt, lässt man den Abend mit Blick auf den Fluss ausklingen. Am Sonntag führt der Weg entweder in die Wardenburger Marsch oder bis in die Residenzstadt Oldenburg. Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es unter www.natur-erlebnis-kanutouren-hunte.de.

Urlaub auf dem Wasser

Eingefleischte Paddler können mühelos ihren Sommerurlaub auf der Hunte verbringen – einfach da anlegen, wo es am schönsten ist. Empfohlene Pausenplätze sind auf der Wasserwanderkarte gekennzeichnet. Es empfiehlt sich, zwischendurch umzusteigen aufs Rad und in dichten Urwäldern, historischen Dörfern und entlang der Moore zu verweilen. Vor allem aber sollte man sich Zeit nehmen für die steinernen Zeugen der Vergangenheit. Die Menschen der Bronze- und Jungsteinzeit haben ein einzigartiges Freilichtmuseum geschaffen mit imposanten Bauwerken und Gräberfeldern aus tonnenschweren Findlingen. In der Ahlhorner Heide, im Westen des Naturparks, ist die Dichte der Sehenswürdigkeiten besonders hoch. Kartenmaterial, Tipps für Übernachtungen, Ausflüge und besondere Zwischenstopps sind über die Geschäftsstelle des Naturparks Wildeshauser Geest unter www.wildegeest.de erhältlich.

Frankfurter Museumslandschaft

Museen sind ein Ort der Inspiration. Ob großformatige Impressionen, geballte Wissenschaft oder Streifzüge durch die Geschichte – die Ausstellungen beeindrucken auf eine sehr anschauliche Weise und hinterlassen bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck. “Zu den wichtigsten Museumsstandorten Deutschlands gehört Frankfurt am Main. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher dort ein abwechslungsreiches Angebot mit zahlreichen Neuigkeiten”, weiß Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Einen guten Überblick gibt es unter www.frankfurt-tourismus.de. Hier können auch spezielle Arrangements zu den verschiedenen Sonderausstellungen gebucht werden.

Miró in der Schirn Kunsthalle

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert bis zum 12. Juni eine Ausstellung zu Joan Miró (1893-1983), der zu den beliebtesten Malern des 20. Jahrhunderts gehört. Der spanische Künstler war einer der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus. Er entwickelte eine aus Linien, Farben, Zeichen und Symbolen bestehende eigenständige Bildsprache.

Umbauten im Historischen Museum

Das Historische Museum Frankfurt am Römerberg ist das Stadtmuseum Frankfurts. In dem historischen Gebäudeensemble finden derzeit aufwendige Umbauten statt. Es sollen weitere Ausstellungsräume geschaffen werden, die von der Stadtgeschichte Frankfurts erzählen. In diesem Jahr ist auch die Umsiedlung des angeschlossenen kinder museums von der Hauptwache in den Bernusbau am Römerberg geplant. Das Museum ist speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert. Hier können sie tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum experimentieren, forschen und die Welt verstehen lernen. Bis zum Umzug im Herbst ist dort noch die Ausstellung “Schrift:stellen & Zeichen:setzen” zu sehen. Im November bekommt das kreative Mitmachmuseum Zuwachs durch eine historische Drogerie.

Städel Museum zeigt italienische Kunstgeschichte

Die Kunst des Florentiner Manierismus hat viele Facetten: elegant, kultiviert, artifiziell – aber auch kapriziös und extravagant. Bis zum 5. Juni 2016 gibt das Städel Museum in der Ausstellung “Maniera” einen Einblick in dieses faszinierende Kapitel der italienischen Kunstgeschichte. Highlight der Sonderausstellung ist Bronzinos berühmtes Bildnis einer Dame in Rot, das zu den kostbarsten Stücken im Besitz des Hauses zählt. Darüber hinaus geben über 120 wertvolle Leihgaben, darunter Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen Einblick in eine stilprägende Epoche. Zum ersten Mal werden in Deutschland die Werke von Künstlern wie Andrea del Sarto, Pontormo, Rosso, Bronzino und Vasari gemeinsam präsentiert.

Imaginäres Museum im MKK

Das Museum für Moderne Kunst (MKK) gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Ein spannendes Highlight wird die Ausstellung “Das imaginäre Museum” in der Niederlassung MMK2 im TaunusTurm vom 24. März bis 4. September 2016. In einer einzigartigen Kooperation werden Werke aus den Sammlungen des Centre Pompidou, der Tate und dem Museum für Moderne Kunst präsentiert. Der Besucher wird in ein Zukunftsszenario geführt und eingeladen, die Kunstwerke zu verinnerlichen und im Gedächtnis zu behalten, bevor sie wieder verschwinden und nur noch “imaginär” erhalten sind.
Ein besonderer Tipp sind die MMK Sandwich Touren.In einer Kurzführung in der Mittagspause erleben Sie die Highlights des MMK2 und dazu gibt es ein Sandwich und ein Kaffee aus dem Museumscafé “Élaine”. (Dienstag / Donnerstag, jeweils 12.30 und 13 Uhr).

Alpen-Wellness im Zugspitzdorf

Die Natur rund um Grainau bietet perfekte Voraussetzungen, um im Frühjahr und im Sommer zu entschleunigen und neue Kraft zu tanken. Wer imposante Berge und glasklare Seen liebt, ist in dem oberbayerischen Ort bei Garmisch-Partenkirchen genau richtig. “Das Zugspitzdorf liegt am Fuße von Deutschlands höchstem Berg und ist im Sommer ein schöner Ausgangspunkt für gemütliche oder anspruchsvolle Wanderungen, Radtouren oder erholsame Badetage”, weiß Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Im Umkreis von 20 Kilometern gebe es zudem drei Golfplätze, auf denen man dem Sport vor beeindruckender Bergkulisse nachgehen könne.

Alpin-moderne Ruheinsel

Im familiär geführten Haus Bayern-Resort beispielsweise können Urlauber das Naturerlebnis in alpin-modernem Wohlfühlambiente fortsetzen. Die Gastgeberinnen Christine und Barbara Bartlechner haben es sich auf die Fahne geschrieben, ihren Gästen Landschaft und Traditionen des Werdenfelser Landes nahe zu bringen. Das beginnt schon beim Frühstück mit überwiegend regionalen Vitalprodukten. Mutter und Tochter haben mit der 2015 eröffneten Hotelanlage eine individuelle Ruheinsel für Premium-Urlauber geschaffen. Die sechs Einzel- und Doppelzimmer, die sieben Wellness-Suiten und 13 Appartements sind authentisch und geschmackvoll mit hochwertigen Naturmaterialien ausgestattet, kein Raum gleicht dem anderen. Die Webseite www.bayern-resort.de erlaubt inspirierende Einblicke ins Haus und informative Ausblicke in die Region.

“Alpen-Oase”: Indoor-Wellness pur

“Farbenpracht und Heuduft gehören im Bergsommer zu den unvergesslichen Sinneseindrücken in Grainau – dafür sorgen unsere naturbelassenen und artenreichen Almwiesen”, schwärmt Gastgeberin Barbara Bartlechner. Leichte Wanderungen zur urigen Neuneralm oder zum spektakulär gelegenen Eibsee bieten Wanderern ursprüngliche Outdoor-Wellness. Nach einem aktiven Tag an der frischen Bergluft können sich müde Muskeln dann im neuen Wellnessbereich “Alpen-Oase” des Bayern-Resorts in Biosauna, Laconium und dem Raum der Stille entspannen.

Zypern: Auf einer Meditations- und Kreativreise zur inneren Balance finden

Zeit für sich selbst – das wünschen sich viele Bundesbürger im neuen Jahr. So lautet zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie der “BAT-Stiftung für Zukunftsfragen”. Verwirklichen lässt sich dieser Wunsch am besten im Rahmen einer Reise – und noch besser in einem Urlaub mit Meditations- und Kreativprogramm. Wer sich selbst wertvolle Zeit schenken und die innere Balance finden möchte, kann dieses Vorhaben beispielsweise im griechischen Teil der Insel Zypern in die Tat umsetzen. Dort kommen auch Sonnen- und Bewegungshungrige sowie Kulturinteressierte auf ihre Kosten.

Reizvolle Kombination von Gebirge und Meer

Das familiär geführte “Aphrodite Beach Hotel” an der Nordwestküste der Mittelmeerinsel etwa bietet an fünf Wochentagen täglich wechselnde Aktivitäten, mit denen man Körper, Seele und Geist in Einklang bringen kann: Meditation, Qi Gong, Tai Chi und Yoga sowie Kurse über Heilkräfte oder die Suche nach dem sechsten Sinn. Die Landschaft nahe der Akamashalbinsel ist geprägt durch die Kombination von Gebirge und Meer. Dort fühlen sich Strandlieger, Wanderer und Radfahrer gleichermaßen wohl und finden ihre ganz persönlichen “Kraftplätze”. Vor Ort buchbar sind geführte Ausflüge, Fotokurse, sportliche oder kreative Angebote, aber auch Einzelbehandlungen wie Massagen.

Speziell für Alleinreisende

Diese und andere “Reisen für dich. Zu dir” bietet der Veranstalter Inside Travel an. “Unsere Angebote richten sich speziell an Alleinreisende, die beim offenen Programm oder bei den einwöchigen Ferienseminaren des Hotels leicht Kontakt zu Gleichgesinnten finden”, erklärt Geschäftsführer Peter Stolz und betont, dass es – im Unterschied zu vielen Clubs – auch genügend Freiräume für diejenigen gebe, die lieber für sich bleiben möchten. Unter www.inside-travel.com gibt es weitere Informationen und Bilder. Zu den Inklusivleistungen bei der Reise gehören neben den Übernachtungen und dem Transfer zum Flughafen Paphos auch eine vielseitige Halbpension-Verpflegung mit frischen zypriotischen Gerichten für Vegetarier, Fleisch- und Fischliebhaber.

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